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Word of Wisdom...

Über die Notwendigkeit einer integral-ökologischen Politik

2,087 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Gesellschaft, Öko-Welt von rg Montag 26. Januar 2009

Connected

Von Sabine Melchiori /Hardy Fürch
Die Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen sind global in nie gekanntem Ausmaß gefährdet. Derzeit müssen sich 6,2 Milliarden Menschen die begrenzten Ressourcen teilen, 2030 werden es ca. 8 Milliarden sein. Das Bevölkerungswachstum einerseits und die neoliberal ausgerichtete und ökologisch eher destruktive Globalisierung andererseits führen zu einem exzessiven Verbrauch der Ressourcen der Erde. Wird dieser galoppierende Prozess nicht aufgehalten, wird ein Großteil aller Tier- und Pflanzenarten in wenigen Jahren unwiederbringlich ausgerottet sein. Die Menschheit steht daher zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor ihrer bislang größten Herausforderung: die Biosphäre und damit ihre eigene Lebensgrundlage zu retten. (Mehr…)



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Der Rote Faden

1,295 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Literatur, Texte von sg Freitag 23. Januar 2009

Red Line

von Siegfried Fastus
Nimm nun du, oh Mensch, dem Theseus gleich,
Den roten Faden wieder auf,
Hinab geworfen in der Liebe Streben,
dank Ariadne kluger Tat,
Um dich hinaus zu führen
Aus deinem Sinnenweltenlabyrynth,
Ins Leben.

Gefangen bist du allemal in deinen engen Mauern,
dies ist dein Leid und auch dein Sehnen,
befeuert von dem einen selben Stoff,
Der Angst, dem Wunsch nach Sicherheit,
Letztlich dem Drang zum Überleben.

Nimmst du, oh Mensch, den Faden, ganz tapfer
Und seiner Farbe folgend wieder auf,
Tu dies mit Gottvertrauen,
Trotz aller Sorgen, Zweifel oder Klagen,
Ein neues Haus wirst du erbauen,
Das dann dem Plan der Seele eher mag behagen. (Mehr…)



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Integrale Philosophie und die Evolution des Bewusstseins

1,113 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Perception Shift, Literatur von rg Montag 5. Januar 2009

Consciousness

von Steve McIntosh
Wie erklären wir von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet das Phänomen des evolutionären Auftauchens einer menschlichen Gesellschaft und Kultur? Wenn Menschen einfach hochintelligente Tiere wären, warum entwickelt sich dann unsere Kultur auf eine so dramatische Weise? Die soziale Organisation von anderen intelligenten Tieren entwickelt sich im Allgemeinen nicht, es sei denn, es liegt eine entsprechende Evolution in ihrer Biologie vor. Was genau ist es also bei den Menschen, das uns diese beispiellose Fähigkeit gibt, solch Dinge zu tun, wie Städte zu bauen, zum Mond zu fliegen, Symphonien zu komponieren oder über die Natur der Realität nachzudenken? Die klare Antwort ist, dass sich das Bewusstsein des Menschen auf eine Art und Weise entwickeln kann, die nicht von der Evolution unseres Gehirns abhängt. Anders als andere Tiere haben Menschen die Fähigkeit gezeigt, ihr Bewusstsein zu erweitern, indem sie Gesellschaft und Kultur entwickeln.

Die besondere evolutionäre Signifikanz des menschlichen Bewusstseins wird derzeit von einige wissenschaftlichen Materialisten und postmodernen Akademikern diskutiert, die ein solches Denken häufig als “Spezieszentrisch” bezeichnen. Erkennen wir aber einmal die Tatsache an, dass sich das menschliche Bewusstsein in einzigartiger und beispielloser Weise entwickelt, dann müssen wir auch zugestehen, dass da tatsächlich etwas Besonderes am Menschen ist, das uns von anderen Tieren unterscheidet. Und wenn wir besser verstehen wollen, warum und wie sich das menschliche Bewusstsein entwickelt, dann müssen wir für eine Antwort über die Wissenschaft selbst hinausgehen. In jüngster Zeit sind nämlich eine Reihe von philosophischen Durchbrüchen gelungen, die ein neues Licht auf die Evolution des Bewusstseins werfen. Diese Einsichten stammen von einem besseren Verständnis des Bewusstseins und der Kultur, und zwar von der Integralen Philosophie. In diesem Artikel werden wir einen kurzen Blick auf das neue, durch die Integrale Philosophie bedingte Verständnis der Evolution werfen und zeigen, wie genau diese Perspektive verspricht, uns bei den wachsenden globalen Problemen zu helfen, denen wir in diesem beginnenden 21. Jahrhundert gegenüberstehen. (Mehr…)



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Wenn die Seele spricht…

1,410 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Texte von sg Samstag 3. Januar 2009

Core Points

von Siegfried Fastus

Wenn die Seele spricht, herrscht Stille.
Wenn die Seele singt, erklingt mein Herz.
Wenn die Seele weint, weint Christus.

Wenn meine Seele lebt, wird dein Gesicht zum Dach der Welt.

Wer sich einer Sache hingibt, verliert sich in ihr.
Wer sich verliert, wird krank und leidet.
Wer leidet, der wird im Schmerz sich neu gebären.

Wer sich gefunden hat, wird ewig leben.

Als ich ein Kind war, bespielte ich die Welt.
Als ich noch jung war, schuf ich mir meine Götter,
Als ich ein junger Held war, riss ich Altäre ein.

Als ich ein Mann war, entdeckte ich die Liebe.

Wer das Alte Jerusalem nicht kennt,
Wird in das Neue nicht einziehen.
Wer sich gefunden hat, lebt in der Stille.

Wer in der Stille ruht, durchwandert alle Zeiten.

Der Mensch findet sich im Geist, seiner wahren Natur.
Bei den Tieren ist es umgekehrt.
The fish does not think, the fish knows. (Mehr…)



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Zeitlos

1,039 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Texte von rg Samstag 3. Januar 2009

Paradies Blumen

von Roland Gehweiler

Zeit
vergeht, war nie gewesen
ohne Substanz
weder schwer noch leicht.

Zeit
wie kann man Ewigkeit
teilen ohne sie
zu zerstören?

Zeit
hat kein Wesen, kein Gesicht
hält nicht was sie verspricht. (Mehr…)



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Abwrackprämie

1,032 x gelesen - Abgelegt in der Kategorie: Gesellschaft, Texte von sg Donnerstag 1. Januar 2009

Schrott Auto

von Siegfried Fastus

Wenn Frauen Politik machen, muss das nicht immer gut gehen. Aber es hat Auswirkungen. Davon zeugt folgendes Beispiel:

Völlig unabhängig davon, was ein einigermaßen wacher Zeitgenosse bei der kruden Wortschöpfung „Abwrackprämie“ assoziieren mag, bleibt mir bei diesem Sprachungetüm, diesem perfiden Machwerk erst einmal die Luft weg. Stellen Sie sich vor, Ihre Ehefrau oder Ihr Freund schauen Ihnen vertrauensvoll in die Augen. Und dann bemerken Sie, wie Ihnen nachgerade abrupt, getragen von einer sehr nüchternen, entschiedenen Stimme das Wort “Abwrackprämie“ aus diesen scheinbar so vertrauten Gesichtern entgegen schlägt.

Danach können sie es als Mann, der sich von nichts erschüttern lässt, auch selber üben, indem Sie ganz für sich in Ihrem Arbeitszimmer sitzen, wo Sie sich ein wenig sammeln oder entspannen wollen. Jetzt blicken Sie auf den offenen Monitor und betrachten das Wort „Abwrackprämie“, das Sie fast wie ein wenig schwachsinnig als eine erste Überschrift Ihrer nachfolgenden Gedanken in die Tastatur geklopft haben. Sie können gar nicht anders: Das Wort „Abwrackprämie“ presst sich umgehend in Ihre Sprachwerkzeuge, während Zunge, Gaumen und Stimmbänder sich rasch eng zusammenziehen, wie nach einer hoch aggressiven Säureattacke. Dieser bereits physisch recht unangenehme Vorgang wird dabei noch von der dringlichen Seelenregung des ‚Schleunigst Herausschleudern Wollens’ akut verstärkt, und der gesamte Vorgang mündet darin, dass Sie etwas zutiefst Verachtungswürdiges, etwas furchtbar Hässliches hörbar von sich geben, wie einen Ekel erregend verfaulten Darmwind nach einer peinigenden Kolik. Sie haben tatsächlich das Wort ‚Abwrackprämie“ hingeschrieben, ja sogar laut und vernehmlich vor sich hin gesagt, gerade eben. Plötzlich haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen irgendwie ganz magenschwach zumute ist. „Abkackprämie“ hallt es schließlich noch in Ihrem strapazierten Gedankenträger nach. Ziemlich verdutzt stellen Sie am Ende auch noch fest, dass Ihr Rechtschreibprogramm nur „Abfuckprämie“ zulassen möchte. (Mehr…)



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