Integrale Philosophie und die Evolution des Bewusstseins

von Steve McIntosh
Wie erklären wir von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet das Phänomen des evolutionären Auftauchens einer menschlichen Gesellschaft und Kultur? Wenn Menschen einfach hochintelligente Tiere wären, warum entwickelt sich dann unsere Kultur auf eine so dramatische Weise? Die soziale Organisation von anderen intelligenten Tieren entwickelt sich im Allgemeinen nicht, es sei denn, es liegt eine entsprechende Evolution in ihrer Biologie vor. Was genau ist es also bei den Menschen, das uns diese beispiellose Fähigkeit gibt, solch Dinge zu tun, wie Städte zu bauen, zum Mond zu fliegen, Symphonien zu komponieren oder über die Natur der Realität nachzudenken? Die klare Antwort ist, dass sich das Bewusstsein des Menschen auf eine Art und Weise entwickeln kann, die nicht von der Evolution unseres Gehirns abhängt. Anders als andere Tiere haben Menschen die Fähigkeit gezeigt, ihr Bewusstsein zu erweitern, indem sie Gesellschaft und Kultur entwickeln.
Die besondere evolutionäre Signifikanz des menschlichen Bewusstseins wird derzeit von einige wissenschaftlichen Materialisten und postmodernen Akademikern diskutiert, die ein solches Denken häufig als “Spezieszentrisch” bezeichnen. Erkennen wir aber einmal die Tatsache an, dass sich das menschliche Bewusstsein in einzigartiger und beispielloser Weise entwickelt, dann müssen wir auch zugestehen, dass da tatsächlich etwas Besonderes am Menschen ist, das uns von anderen Tieren unterscheidet. Und wenn wir besser verstehen wollen, warum und wie sich das menschliche Bewusstsein entwickelt, dann müssen wir für eine Antwort über die Wissenschaft selbst hinausgehen. In jüngster Zeit sind nämlich eine Reihe von philosophischen Durchbrüchen gelungen, die ein neues Licht auf die Evolution des Bewusstseins werfen. Diese Einsichten stammen von einem besseren Verständnis des Bewusstseins und der Kultur, und zwar von der Integralen Philosophie. In diesem Artikel werden wir einen kurzen Blick auf das neue, durch die Integrale Philosophie bedingte Verständnis der Evolution werfen und zeigen, wie genau diese Perspektive verspricht, uns bei den wachsenden globalen Problemen zu helfen, denen wir in diesem beginnenden 21. Jahrhundert gegenüberstehen. Mehr…










Ich spüre meinen Körper.
Das wirkliche Leben des Buddha ist hinter Legenden und überlieferten Erinnerungen verborgen, doch es gibt zahlreiche Hinweise auf Fakten, wie etwa seine Familienverhältnisse, die Deepak Chopra natürlich alle aufgreift. Sein hinduistischer Hintergrund erlaubt es ihm andererseits auf ganz selbstverständliche Weise, aus dem Reichtum des Mythen zu schöpfen und ihn in seine Geschichte mit einfließen zu lassen. Der berühmte Kampf Buddhas mit den Dämonen ist eine solche Stelle - voll von magischem Realismus. Schließlich werden wir durch Chopras Feder Zeugen des vielleicht faszinierendsten Teils seines Buches: der Intensität von Buddhas spirituellem Streben, das in seiner endgültigen Erleuchtung ihren Höhepunkt findet. Hier gelingt es dem Buch, etwas von dem authentischen menschlichen Ringen zu beschreiben, welches den Kern von Buddhas Suche nach Befreiung ausmacht, als er sich auf seinem Weg zum Nirwana Zweifeln, unerwarteten Schwierigkeiten und dramatischen Durchbrüchen gegenübersieht. 

