
Folgen wir unserem eigenen Herzensweg, werden immer wieder Ängsten und Zweifeln begegnen. Gerade gestern sagte mir jemand, er habe die Angst aus seinem Leben verband, denn nur so sei es möglich, dem eigenen Weg wirklich zu folgen. Ich bin jedoch sicher, es gibt noch einen anderen, sanfteren Weg, geht es doch nicht primär darum, keine Angst mehr zu haben, sondern trotz Angst weiterzugehen. Das ist Mut.
Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich in den vergangenen Jahren seit ich freiberuflich arbeite und damit meinem Herzensweg folge schon unglaubliche Angst hatte. Angst zu scheitern, zu versagen, nicht gut genug zu sein. Angst, nicht genug Geld zu verdienen, keine neuen Ideen mehr zu haben. Angst vor dem Leben als solches, die meist vor allem auf einer Verstrickung in zig unrealistische Gedanken basierte.
Aus Angst wird Freude
Dabei fiel mir auf, dass das Überleben der Angst stets davon abhängig war, dass ich eine bestimmte Art von Gedanken aufrechterhielt. Möglichst gefährlich, groß und angsteinflößend mussten sie sein. Kam jedoch ein freudiges Telefonat, eine nette Begegnung, ein Lachen oder auch nur ein positiver Gedanke der ewig negativen Litanei des kleinen (und manchmal sehr großen) Griesgrams in meinem Kopf in die Quere, war es schnell vorbei mit der Angst. Zack war die Leitung unterbrochen und ich von der Angst in die Freude gekommen.
Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, doch auch hier reicht meist schon ein kleiner Spaziergang durch den Wald und schon hat sie sich wieder aufgelöst, die Angst, zwischen dem Beobachten von Vögeln, dem Genießen der Sonne auf der Haut oder dem Rascheln der Blätter auf dem Waldboden.
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No postures, contortions, exercises or routines – just relax, feel nice and easy with yourself. In that silence, sitting peacefully, all happens by itself, understanding arises of its own accord. When the moment is enough, there is no goal, no desire to be elsewhere, no turbulence.
Then energy has another dimension, the dimension of celebration in the moment.
How does one empty the mind? Not with effort, by watching. By becoming a witness. Watching passively, as one watches a river; not actively, as one waits for a lover. In this silence and ease, thoughts recede on their own, one’s mind becomes empty effortlessly. Tilopa

Lange war es nicht viel mehr als eine Ahnung, heute wird die Sache greifbarer: Unsere Zukunft liegt in der Verbindung von Bewusstsein und Zelle.
Von Martin Frischknecht
Als ich zum ersten Mal davon hörte, winkte ich gleich ab. Das ist bei mir so etwas wie ein professioneller Reflex. Er hat sich im Verlaufe meiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit esoterischen Themen herausgebildet. Ich höre zu, lese, nehme auf, und zugleich denkt es in mir: „Ach ja, muss es denn gleich wieder so eine hochfahrende Behauptung sein? Danke, aber nicht mit mir.“ Innerlich winke ich ab, und damit schütze ich mich vor der Überflutung durch irgendein modisches Heilsversprechen, das morgen schon wieder vergessen und durch eine neue Verheissung verdrängt sein wird.
„Zellbewusstsein“, das klingt doch wieder ganz nach einem solchen hochtrabenden Irrläufer. Da gibt es Leute, die von sich behaupten, durch positive Gedanken oder durch die Verbindung zu einer überirdischen Instanz ihre DNA umbauen zu können, und daneben fast bescheidener auch solche, die sich mit ihren Zellen verständigen, um diese in einen optimalen Gesundheitszustand zu bringen und wenn schon, denn schon“ ihre Zellen als Sprungbrett auf die nächste Stufe der Evolution verwenden. Als wäre es nicht bereits eine prima Errungenschaft, wenn wir uns mit dem Rüstzeug, das uns derzeit zur Verfügung steht, auf der Stufe, auf der wir uns befinden, ein wenig sinnvoller und in dem Sinne erleuchteter verhalten würden. Aber nein, die Veränderung soll von ganz innen kommen, sie soll dort ihren Anfang nehmen, wo wir auf tiefster Ebene lebendig sind, was sich jedem Begreifen durch unseren Verstand jedoch entzieht. Read More →
We have to create miracles. A miracle is not the intersession of an external divine agency in violation of the laws of physics. A miracle is simply something that is impossible from an old story, but possible from within a new one. It is an expansion of what is possible. – Charles Eisenstein
Recently I was camped in Yosemite Valley and in the middle of the day four deer came to the edge of my campsite and bedded down near where I was sitting. I had the intuition that they were there for me. Four is the number I associate with angels. Later in the day I listened to an animal communicator talk about deer representing the importance of being gentle with yourself. It was just the message I needed at that moment.
Read More →Wie stark habe ich mich doch verkrampft. Habe versucht, festzuhalten, was sich nicht festhalten lässt. Endlich, dachte ich, gönne ich mir auch mal ein Stück von der Sicherheit, die mir so zuverlässig in der letzten Zeit immer unter den Füßen weggezogen wird. Doch alles was blieb war die Anspannung. Nervlicher und körperlicher Art. Ich begann zu kämpfen, um Halt, Geborgenheit, darum, dass die Dinge so bleiben mögen, wie sie sind – oder wenn nicht, dann zumindest doch so sein würden, wie ich sie gerne hätte. Doch je mehr ich rannte, umso schwergängiger wurde es. Der Magen begann zu schmerzen, der Darm zu rebellieren, die Haut juckte und ich, ich wurde immer erschöpfter. Bis ich aufgab, mich dem Leben ergab. Aufhörte zu kämpfen, gegen das Leben und gegen mich. Immer wieder von Neuem das annahm, was jetzt war, so schwierig dies auch war und immer noch ist. Und doch übe ich mich Ja zu sagen – auch zu dem Widerstand und dem Nicht-annehmen-Wollen.
Wenn der Boden unter den Füßen verschwindet
Ich erlebe es besonders im vergangenen Jahr immer wieder, dass immer dann, wenn ich beginne festzuhalten, mir etwas den Boden unter den Füßen wegzieht – plötzlich steht das Haus zum Verkauf, die Beziehung geht in die Brüche, Freundschaften brechen weg oder Geldsorgen tauchen auf. Manchmal kann ich sogar darüber lachen, ist es doch teilweise derart abstrus, ganz so, als würde da oben im Universum auf einer gemütlichen kleinen Wolke jemand sitzen und sich denken: Na, liebe Sabrina, wolltest du dich nicht darin üben, ganz im Moment zu leben? Das sieht mir aber nicht danach aus. Na das haben wir gleich. Und schwupps – ist der Boden wieder weg. Angenehm, ja, das ist wirklich etwas anderes. Doch es wird ebenso beschwerlich, wenn ich beginne, gegen das, was das Leben mir gibt, anzukämpfen. Stets mit dem Fluss zu fließen, komme was wolle – Stromschnellen, unbekannte neue Ufer, Länder, von denen ich noch gar nicht wage zu träumen, ja, das kostet gleichwohl ganz schön viel Mut und Vertrauen.
Und doch – kann ich für einen Moment aussteigen aus meinem Sorgenkarussell, aus der Frage, was das Leben mir jetzt schon wieder damit sagen will und welche Lösung es für all das geben soll, erkenne ich das größere Ganze. Ich sehe, dass es wirklich gerade diese Krisen und Brüche sind, die mich immer wieder dazu herausfordern, Vertrauen in mich zu fassen, Halt in mir zu finden und ganz im Jetzt zu leben. Denn, ehrlich gesagt, wenn alles entspannt läuft im Leben, ich mich vertrauensvoll bei allen Problemen auf meinen Partner verlassen kann, das Geld üppig in mein Leben strömt und der Alltags entspannt-wohlig dahinplätschert, habe ich nicht wirklich das Bedürfnis, etwas zu verändern, an mir zu arbeiten oder das Jetzt wahrhaft zu leben. Dann mache ich mir viel lieber Gedanken um den nächsten Urlaub, das neue Auto, den Restaurantbesuch am Abend. Vielleicht macht mich das nicht unbedingt glücklicher, aber es müsste wohl schon erst eine Krise auftauchen, ehe ich die Herausforderung des Lebens – ganz im Jetzt zu leben ohne Netz und doppelten Boden – annehme.




