
von Steve McIntosh
Wie erklären wir von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet das Phänomen des evolutionären Auftauchens einer menschlichen Gesellschaft und Kultur? Wenn Menschen einfach hochintelligente Tiere wären, warum entwickelt sich dann unsere Kultur auf eine so dramatische Weise? Die soziale Organisation von anderen intelligenten Tieren entwickelt sich im Allgemeinen nicht, es sei denn, es liegt eine entsprechende Evolution in ihrer Biologie vor. Was genau ist es also bei den Menschen, das uns diese beispiellose Fähigkeit gibt, solch Dinge zu tun, wie Städte zu bauen, zum Mond zu fliegen, Symphonien zu komponieren oder über die Natur der Realität nachzudenken? Die klare Antwort ist, dass sich das Bewusstsein des Menschen auf eine Art und Weise entwickeln kann, die nicht von der Evolution unseres Gehirns abhängt. Anders als andere Tiere haben Menschen die Fähigkeit gezeigt, ihr Bewusstsein zu erweitern, indem sie Gesellschaft und Kultur entwickeln.
Die besondere evolutionäre Signifikanz des menschlichen Bewusstseins wird derzeit von einige wissenschaftlichen Materialisten und postmodernen Akademikern diskutiert, die ein solches Denken häufig als „Spezieszentrisch“ bezeichnen. Erkennen wir aber einmal die Tatsache an, dass sich das menschliche Bewusstsein in einzigartiger und beispielloser Weise entwickelt, dann müssen wir auch zugestehen, dass da tatsächlich etwas Besonderes am Menschen ist, das uns von anderen Tieren unterscheidet. Und wenn wir besser verstehen wollen, warum und wie sich das menschliche Bewusstsein entwickelt, dann müssen wir für eine Antwort über die Wissenschaft selbst hinausgehen. In jüngster Zeit sind nämlich eine Reihe von philosophischen Durchbrüchen gelungen, die ein neues Licht auf die Evolution des Bewusstseins werfen. Diese Einsichten stammen von einem besseren Verständnis des Bewusstseins und der Kultur, und zwar von der Integralen Philosophie. In diesem Artikel werden wir einen kurzen Blick auf das neue, durch die Integrale Philosophie bedingte Verständnis der Evolution werfen und zeigen, wie genau diese Perspektive verspricht, uns bei den wachsenden globalen Problemen zu helfen, denen wir in diesem beginnenden 21. Jahrhundert gegenüberstehen. Read More →
Von Peter Russell
Religion und Wissenschaft erscheinen oft als extreme Gegensätze, und sind dies auch in vielerlei Hinsicht. Ich glaube, dass diese Gegensätze verknüpft werden können und wenn dies schließlich erreicht wird, das menschliche Bewusstsein die Verbindungsstelle darstellen wird.
Dass die Menschheit über ein Bewusstsein verfügt, ist ein unübersehbarer Faktor in unserer Existenz. Tatsächlich zeigt es uns alles, was wir jemals wahrnehmen: Gedanken, Bilder, Gefühle, etc., da alles nur bewusst wahrgenommen werden kann. Vom Standpunkt der westlichen Wissenschaft gibt es nichts, was komplexer zu begründen wäre: Warum sollte die vielschichtige Verarbeitung von Informationen im Gehirn zu individuellen Erfahrungen führen? Warum findet nicht einfach alles im Dunkeln statt und lässt den bewussten Teil aus? Warum haben wir überhaupt diese persönlichen und einzigartigen Erfahrungen, das sogenannte Innenleben?
Dieses Paradoxon, die unbestreitbare Existenz des menschlichen Bewusstseins trotz Mangels an zufriedenstellenden wissenschaftlichen Erklärungen suggeriert doch, dass etwas in unserem heutigen, von der Wissenschaft geprägten Weltbild, fehlt. Die meisten Wissenschaftler nehmen an, dass Bewusstsein irgendwie aus nicht wahrnehmbaren Substanzen entsteht. Da diese Annahme uns jedoch in keiner Weise weiterhilft, sollten wir doch stattdessen vielleicht andere Theorien in Betracht ziehen. Ein solcher Ansatz findet sich in einer ganzen Reihe von metaphysischen und spirituellen Lehren und Überlieferungen. Hier wird angenommen, dass Bewusstsein, genau wie Raum, Zeit und Materie, ein essentieller Bestandteil des Kosmos ist. Read More →

Mehr und mehr verschmelzen die Kulturen und es wird offenbar, das es die selben Wünsche und Bedürfnisse sind die uns verbinden. Offensichtlich wird dies beim betrachten der Interviews und Kurzfilme aus dem Global Oneness Project. Die gesammelten Filmbeiträge und Interviews sind ein Beweis mehr, dass es an uns selber liegt eine Veränderung zu verwirklichen. Der Wechsel der Perspektive, der andere Blickwinkel entscheidet über neue und andere Möglichkeiten das Leben zu gestalten. Bob Randall, aus dem Ältestenrat des Yankunytjatjara Stammes, die in Uluru (Ayer’s Rock Australien) leben, sieht die Besitzverhältnisse des Landes anders als es die englische Gesellschaft tut. Für ihn besitzt das Land die Bewohner und nicht die Bewohner das Land. Man ist ein Teil von allem und trägt Verantwortung für alles was existiert. Read More →
Ist das was wir wahrnehmen wirklich das was es ist?
Oder filtern wir etwa die Wirklichkeit?
Hier ein kleiner Test, was sehen Sie?

Einen Hut, eine Zange, einen Wasserhahn, einen Pfeil und einen Indianer, oder was?
Sicher ist nur eines, das was wir sehen ist nur ein Teil dessen was die Wirklichkeit
zu bieten hat. Es nur ein Teilwahrheit die wir hier sehen, schauen Sie genau, sehen Sie das Wort FLY? Sie sehen, es steckt doch noch mehr dahinter, nicht wahr?
Unsere Erwartungen gestalten das was wir erleben mit!
Erwartungen sind das größte Hindernis im Leben…
In dieser Erwartung/Vorwegnahme des Morgen verliert sich das Heute… Seneca

Lynne McTaggart ist eine preisgekrönte Journalistin und Autorin. Ihre Artikel erschienen in einer Vielzahl großer amerikanischer und britischer Magazine und Zeitungen wie z.B. New York Times, die Londoner Sunday Times, Saturday Review, the Listener, Parade und Sunday Telegraph. Acht Jahre lang hat sie für das Buch „Das Nullpunkt-Feld“ recherchiert und dabei viele Physiker, Biologen, Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher interviewt. Ein Buch das anspornt und einem neue Horizonte eröffnet.
Stimmen zu dem Buch: Das Nullpunkt-Feld
„Geschrieben mit der Klarheit, Leichtigkeit und Eleganz, die ihr Markenzeichen sind, ist Lynne McTaggerts Nullpunkt-Feld ein Ausblick auf die Wissenschaft des dritten Jahrtausends und ihre Auswirkungen auf jeden einzelnen Menschen der Welt.“ Larry Dossey
Existiert so etwas wie ein feinstoffliches Feld, das die belebte und unbelebte Schöpfung und damit den ganzen Kosmos durchdringt? Ein Feld, das man als die “Mutter aller Dinge“ bezeichnen könnte? Die Wissenschaftsjournalistin bejaht diese Frage. Acht Jahre lang hat sie für dieses Buch recherchiert und dabei zahllose Physiker, Biologen, Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher interviewt. Mit der Existenz des Nullpunkt-Feldes lassen sich zahlreiche bislang unverständliche und in Zweifel gezogene Phänomene erklären. Geistheilung, Gedankenübertragung oder Synchronizität erhalten damit eine logische Grundlage. Read More →


